Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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Zahnmedizin - Zahnärztliche Prüfung

Zahnmedizin - was ist das?

Wie verhindert man Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, wie diagnostiziert man sie, wie behandelt man sie?
Damit beschäftigt sich die Zahnmedizin, die Heilkunde unseres Kauapparates und unseres „Kommuniktionszentrums“.

Geht´s noch ein bisschen genauer?

Geht´s noch ein bisschen genauer?

Ja, klar! Die Zahnärztin und der Zahnarzt helfen dir, damit du auch morgen noch kraftvoll zubeißen kannst und ein strahlendes Lächeln hast. Das klingt vielleicht nach einem Spruch aus der Werbung und ist trotzdem wahr.
Eine gute zahnärztliche Versorgung ist wichtiger denn je. Insgesamt ist die Karies bei uns zwar  - vor allem bei den jüngeren Menschen – dank der guten Vorbeugungsprogramme rückläufig, aber es bleibt noch viel zu tun! Zahn- und Zahnbetterkrankungen wie Karies und Parodontitis mehren sich durch die zuckerreiche Ernährung besonders bei Älteren und den sozial Schwächeren. Im Studium der Zahnmedizin lernst du, Menschen mit solchen Beschwerden zu helfen. Du beschäftigst dich mit den Ursachen dieser und anderer Erkrankungen und kannst dann in der Praxis darüber aufklären.
Zähne sind auch nicht nur zum Kauen da! „Schöne“ Zähne werden immer wichtiger – auch für den Erfolg im Beruf und in der Liebe… Auch hier kannst Du helfen - mit modernsten Keramiken und Techniken, immer im Team mit den Zahntechniker.
Es gibt auch eine Reihe von Erkrankungen, die sich zwar in der Mundhöhle zeigen, aber woanders ihren Ursprung haben. Auch die lernst du festzustellen, denn Du wirst ZahnARZT. Umgekehrt können Erkrankungen des Kauapparates in andere Körperregionen ausstrahlen und Du hilfst dann im Team mit anderen Ärzten.
Wichtig ist: Erst was man erkennt, kann man auch abstellen oder verbessern.
Der Zahnarzt oder die Zahnärztin leisten also einen sehr wichtigen Beitrag für die ganzheitliche Gesundheit.
Dein Studium ist entsprechend umfassend angelegt. Ein wissenschaftlich-theoretischer Anteil gehört genauso dazu wie handfest praktische Elemente, die verschiedenen Formen von Zahnersatz genauso wie die Behandlung von Zahn- und Kieferanomalien. Schließlich musst du später behandeln und operieren, und deine Patienten sollen sich über deine Geschicklichkeit freuen.
Wenn du mehr über die Studienmöglichkeiten an der Uni Kiel erfahren möchtest, wende dich bitte an die Mitarbeiterinnen der Zentralen Studienberatung. Oder sprich den Studienfachberater an.

Was solltest du mitbringen?

Was solltest du mitbringen?

Interesse an einem Heilberuf und am Umgang mit Menschen. Dazu machen dir gute Noten in Biologie, Chemie, Physik und Mathematik den theoretischen Teil leichter.
Was du sonst noch brauchst? Als Zahnarzt oder Zahnärztin bist du trotz modernster Praxisausstattung immer noch Handarbeiter. Du solltest also geschickt mit deinen Händen sein und dazu gute Augen haben.
Außerdem solltest du gute Englischkenntnisse haben, um die englischsprachige Fachliteratur zu verstehen.
Lateinkenntnisse sind nicht vorgeschrieben, aber hilfreich. Sie erleichtern dir den Zugang zur medizinischen Fachnomenklatur. Die fachspezifischen Lateinkenntnisse erwirbst du während des Studiums im Pflichtpraktikum der medizinischen Terminologie.
Weil Zahnmedizin ein so beliebtes Studium ist, erfolgt die Vergabe von Studienplätzen durch die Stiftung für Hochschulzulassung. Aus diesem Grund brauchst du in der Regel auch einen ziemlich guten Notendurchschnitt im Abitur. Alle notwendigen Informationen und Antragsformulare zum Zahnmedizinstudium in Kiel findest du hier.

Und was machst du nach dem Studium?

Und was machst du nach dem Studium?

Es wird dich nicht überraschen, aber nach dem Studium wirst du wahrscheinlich Zahnarzt.
Oder Zahnärztin. Das kann in der eigenen Praxis sein oder in Krankenhäusern, zivil oder bei der Bundeswehr. Oder du arbeitest in Forschung und Lehre an Hochschulen und anderen Institutionen. Auch die öffentliche Verwaltung wie der amtliche Gesundheitsdienst bieten Absolventen der Zahnmedizin Stellen.
Über weitere spätere Beschäftigungsmöglichkeiten informiert dich gern die Studienfachberatung.

Gängige Vorurteile

„Zahnärzte beschäftigen sich mit 28 Zähnen. Okay, manchmal kommen noch Weisheitszähne dazu. Aber überschaubar ist das schon. Und damit sicher langweilig.“
Den Zahn können wir dir schnell ziehen. Langweilig ist die Zahnmedizin ganz sicher nicht. Weil sich im Mundbereich eben erheblich mehr Beschwerden zeigen können als Zahnschmerzen. Aber auch weil die Technik, zum Beispiel beim Zahnersatz, weiter entwickelt wird und du deinen Patienten eine noch bessere Behandlung bieten kannst.