
Die Physik des Erdsystems untersucht die naturwissenschaftlichen Vorgänge in und auf unserem Planeten. Klingt nach viel Stoff? Tatsächlich ist dieses Studium besonders komplex. Denn entscheidend ist für dieses Fach der ganzheitliche Ansatz: die Erde eben als System zu begreifen und zu untersuchen. Um dieser riesigen Aufgabe gerecht zu werden, verwebt die Physik des Erdsystems die wichtigsten Bestandteile der Geophysik, der Ozeanographie und der Meteorologie.
Mit diesem interdisziplinären Studium untersuchst du dann die Erde von ihrem Inneren über ihre Oberfläche bis an die Grenzen ihrer Sphären. Auch die Wechselwirkungen der verschiedenen Teilsysteme gehören damit zu deinem Fachbereich. Einen verwandten Ansatz verfolgen übrigens die Geowissenschaften. Doch nutzen diese auch Methodiken etwa aus der Biologie und der Chemie, während die Physik des Erdsystems sich vor allem auf physikalische und die dahinter stehenden mathematischen Betrachtungsweisen konzentriert. Mit der Physik des Erdsystems betrachtest du die Erde mit einem besonders starken und tief gehenden, weil sehr gebündelten Fokus.
Ja klar! Was lernst Du konkret? Wie entsteht Erdöl, wo ist es besonders wahrscheinlich zu finden? Welche Kräfte wirken auf Kontinentalplatten und bewirken so auch Erdbeben?
Die meisten Fragen, denen du in der Physik des Erdsystems nachgehst, kennst du aus dem naturwissenschaftlichen Schulunterricht. Doch hast du dort nur an der wissenschaftlichen Oberfläche gekratzt, versuchst du während deines Studiums der Physik des Erdsystems die Dinge endlich bis auf den letzten Grund zu erkunden.
Dabei wirst du tiefe Einsichten in das Wie und Warum unseres Planeten finden und so auch wertvolle Erkenntnisse sammeln können, wie wir unser Lebenssystem dauerhaft lebensfähig erhalten.
Wenn du dich genauer über die Studienmöglichkeiten an der Uni Kiel informieren möchtest, wende dich bitte an die Zentrale Studienberatung. Oder unterhalte dich mal mit den Studienfachberatern der Physik des Erdsystems. Dort erhältst du alle wichtigen Informationen über die Fächer und über dein Studium. Wir empfehlen dir sehr, diese Angebote der Uni anzunehmen. Es lohnt sich!
Die Naturwissenschaften sollten dir schon liegen. Vor allem Physik und Mathematik sind unerlässlich, wenn du die Erde als Ganzes aus dem Blickpunkt der Physik des Erdsystems betrachten willst.
Für einen guten Start kannst du an der Uni Kiel vor Semesterbeginn an einem zweiwöchigen mathematischen Vorkurs teilnehmen. So kannst du dein Schulwissen auffrischen und erweitern. Hier findest du alle weiteren Infos zu diesem Kurs.
Sehr helfen werden dir gute Englischkenntnisse, da ein Großteil der Fachliteratur nur auf Englisch vorliegt. Außerdem brauchst du ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Die Arbeit im Team sollte dir leicht fallen, denn in den Seminaren, im Labor und draußen bei der Feldarbeit ist die Zusammenarbeit mit Kommilitonen besonders fruchtbar.
Zwingender Bestandteil des Studiums ist ein mindestens dreiwöchiges Berufspraktikum. Weiterhin wird das Engagement in verschiedenen Feld-, See-, und Laborpraktika sowie bei Programmierübungen und Einweisungen in unterschiedliche Anwenderprogramme erwartet.
Wichtig: Der Bachelorstudiengang „Physik des Erdsystems“ ist zulassungsbeschränkt. Du musst dich also um einen Studienplatz bewerben. Wie das geht und was du dabei beachten musst, erfährst du beim Studierendenservice - Bereich Bewerbung und Zulassung - der Universität Kiel.
Das Studium der Physik des Erdsystems schließt du an der CAU mit dem Bachelor-Grad ab und verfügst dann über das fundierte Wissen eines Spezialisten mit dem Blick fürs Ganze.
Mögliche Arbeitsfelder sind zum Beispiel:
Über Spezialisierungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten informiert dich die Studienfachberatung.
Zentrale Studienberatung
Studienfachberatung Physik des Erdsystems
Studieninformationsblatt Physik des Erdsystems, Bachelor
Studieninformationsblatt Bachelor- und Masterstudiengänge
Seite des Leibniz-Instituts
Fachschaft Geophysik
Fachschaft Physik des Erdsystems